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26.03.2019

Mitglieder des E-Handwerks setzen sich mit Digitalisierung und VDE-Normen auseinander

Zur diesjährigen Versammlung der Innung der elektrotechnischen Handwerke Rhein-Westerwald konnte Obermeister Christoph Hebgen, Westerburg, zahlreiche Mitglieder im Schützenhaus in Raubach begrüßen.

In seinem umfangreichen Geschäftsbericht ging der Obermeister auf die wirtschaftliche Lage im E-Handwerk ein und erläuterte diese. Nach wie vor kann das Elektrohandwerk auf eine hohe Auftragsauslastung blicken – dies sowohl im Privatkunden- wie auch im Gewerbekundenbereich „Aufgrund des Fachkräftemangels lassen sich vielerorts weitere, über die bisherige Auftragslage hinausgehenden Arbeiten und Projekte nicht umsetzen. Dies hat zur Folge, dass Kunden mittlerweile mehrere Monate auf den Elektrofachbetrieb warten müssen. Und diese Situation wird sich in diesem Jahr nicht verändern“, so Hebgen in seinem Geschäftsbericht. Zugleich forderte er die Mitglieder auf, Ausbildungsmessen und von Schulen angebotenen Berufsorientierungstagen teilzunehmen und das eigene Unternehmen sowie das E-Handwerk im Allgemeinen zu präsentieren.

Daran anschließend informierte Rolf Wanja, Lehrlingswart der Innung sowie Mitglied des Prüfungsausschusses, über die im abgeschlossenen Berichtsjahr durchgeführten Gesellenprüfungen Teil 1 und Teil 2 in den jeweiligen Landkreisen sowie über die Freisprechungsfeier, in der die Junghandwerker/-innen ihre Gesellenbriefe überreicht bekamen. Uwe Herold, Öffentlichkeitsbeauftragter der Innung, gab einen prägnanten Bericht über die im vergangenen Jahr durchgeführten Veranstaltungen, Seminare und Aktivitäten.

Von der Handwerkskammer Koblenz referierte Andreas Weber über die „Digitalisierung im Handwerk – Baustelle 4.0“. Innungsmitglied Gerd Schimmelfennig stellte neue VDE-Normen vor. Die geprüfte Jahresrechnung sowie der Haushaltsplan wurden einstimmig genehmigt. Im Anschluss an die offizielle Innungsversammlung hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit des Erfahrungsaustauschs innerhalb der Kollegen.

 

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