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16.03.2021

Digitale Innungsversammlung der Elektro-Innung fand positive Resonanz

Eine gelungene Premiere: Vollständig Störungsfrei lief die erste digitale Innungsversammlung der Innung der elektrotechnischen Handwerke Rhein-Westerwald, zu der Obermeister Christoph Hebgen, Westerburg, zahlreiche Mitglieder begrüßen konnte.

In seinem Geschäftsbericht ging der Obermeister auf die wirtschaftliche Lage im E-Handwerk ein, das natürlich auch vom Thema „Corona“ bestimmt wurde.
„Der Lockdown hat uns mit voller Wucht getroffen. Wir wurden von den Straßen verbannt, es fand kein öffentliches Leben mehr statt. Gerade zu Frühlingsbeginn war das natürlich ein schwerer Schlag ins Kontor. Privat wie geschäftlich. Existenzängste machten sich breit. Wie sollte das weitergehen? Inhaber und Geschäftsführer setzten sich mit den Themen Kurzarbeit, Corona-Förderanträgen, Hygienemaßnahmen u. a. auseinander. Das schwierigste an der Situation war die Ungewissheit“. Hebgen weiter: „Aber, das Handwerk begann nach anfänglicher Schockstarre mit der Situation umzugehen. Glücklicherweise wurde ein nicht geringer Anteil der Handwerksbetriebe als „systemrelevant“ eingestuft und durfte weitermachen. Auch unserer Branche gehörte dazu. Rückblickend bleibt als Fazit festzuhalten: Für alle Betriebe war es ein ungewöhnliches Jahr, das mit großen Anstrengungen gemeistert wurde.“
 
Nicht allein Corona war Thema der Versammlung, auch die Ausbildung im E-Handwerk wurde ausführlich erörtert. Hierzu konnte die Innung Michael Weiler und Christian Schmitz von der Handwerkskammer Koblenz (HwK) begrüßen. In ihrem Vortrag referierten sie über das „Neue Lehrgangsangebot der Innung“. Innung und HwK haben bereits im Vorjahr gemeinsam ein Lehrgangsangebot für Auszubildende des E-Handwerks erarbeitet, in dem die Themenfelder Digitalisierung, Netzwerksteuerung, Informations- und Kommunikationstechnik tiefgründig vermittelt werden sollen. Pandemiebedingt konnte der erste „Projektlauf“ leider noch nicht stattfinden.
 
Die erste digitale Innungsversammlung funktionierte reibungslos, darüber freute sich auch Michael Braun – konnte er durch digitale Abstimmung die Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung durch Votum der Mitglieder herbeiführen und den Haushaltsplan einstimmig beschließen lassen.

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